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neuestes18.04.2018
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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Helmut Röth, einer der bekanntesten Eisenbahnfotografen des Rhein-Neckar-Raumes ist am Sonntag, dem 8. April 2018, im Alter

von 80 Jahren verstorben.

Seine menschliche und offene Art und seine Bereitschaft, immer weiterzuhelfen, werden uns stets in Erinnerung bleiben.

Er war ein Mensch, der völlig unkompliziert und sehr bescheiden war und hoffte, mit seinen Bildern allen Interessierten eine Freude

bereiten zu können.

 

Wir werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Das Team der Eisenbahnstiftung

...in Wuppertal-Steinbeck. Manchmal gibt es tatsächlich solche Betriebssituationen, ohne dass Fotoshop nachhelfen muss. Während 101 052 (schiebend) mit IC 2028 nach Hamburg-Altona nach Wuppertal Hbf einfährt, entschwindet in die Gegenrichtung der NX-Ersatzzug RB 32441 nach Köln mit der schiebenden 110 469 und 1440 823 auf der S 8 nach Mönchengladbach. (13.04.2018) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Schwer was los...

 

101 095 mit dem über die Güterzugstrecke umgeleiteten IC 2203 (Norddeich Mole - Köln Hbf) in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (12)

 

115 198 mit dem PbZ 2470 (Frankfurt - Dortmund) zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen-Schlebusch. (18.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
115 198 bei Köln (1)

 

Fast einen reinrassigen IC zog 115 198 mit dem PbZ 2470 nach Dortmund durch den Frühling bei Leverkusen. Die nachfolgenden (unpassenden) Dosto-Wagen, sowie eine 120 im Schlepp wurden gnädigerweise durch die Brücke des Dünnwalder Kommunalwegs verdeckt. (18.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
115 198 bei Köln (2)

 

Am Nachmittag des 18. April 2018 herrschte (wiedereinmal) durch eine Störung im EStW Wuppertal das totale Chaos auf der Wupperstrecke, mit Verspätungen, die sich irgendwo zwischen 40 und 60 Minuten bewegten. Dies betraf sowohl den IC 2045 (Köln - Dresden), hier mit 146 575 bei Solingen, als auch die letzte Fahrt der 181 201 (mit 181 206) nach Hamm, die aufgrund der Störung über die Güterzugstrecke Hilden - Duisburg-Wedau umgeleitet wurde. Murphy lässt grüßen. (18.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
146 575 bei Solingen

 

151 129 und 151 032 passieren den Bü Lintorfer Waldweg bei Duisburg-Rahm mit GM 60275 (Oberhausen West - München Nord) am Haken. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
151 + 151 bei Duisburg-Rahm

 

151 166 und 151 149 fahren mit GM 62873 (Oberhausen-West - München-Johanniskirchen) durch Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
151 + 151 in Düsseldorf-Rath

 

185 126 schleppt 155 133 und den EZ 51535 (Gremberg - Wanne-Eickel) durch Ratingen West. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
185 + 155 in Ratingen West

 

185 253 mit EZ 51226 (Seelze - Gremberg) in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (16)

 

Ein blühender Kirschbaum und 189 033 mit 189 032 vor GM 48715 (Rotterdam-Maasvlakte Oost - Dillingen-Hochofen Hütte) in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (17)

 

Der Frühling ließ meteorologisch 2018 etwas länger auf sich warten. Dies bewog sogar seltsame Urzeitviecher nochmals aufzutauchen, während hinten 261 108 als T 76708 aus Oberhausen-Osterfeld in Düsseldorf-Rath einfährt. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (18)

 

Die fast neue 193 301 lässt sich vor EZ 51222 (Seelze - Gremberg) in Ratingen West auf das (noch) saubere Dach schauen. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
193 301 in Ratingen West

 

193 304 mit EZ 45717 (Kijfhoek/NL - Gremberg) bei Ratingen West. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (19)

 

232 583 mit EZ 68071 (Oberhausen-Osterfeld - Duisburg HKM Mannesmann Krupp/Hütte) auf der Ruhrbrücke Duisburg-Kaiserberg. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (20)

 

407 014 und 407 015 als umgeleiteter ICE 515 (Dortmund - München) bei Leverkusen-Schlebusch. (18.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (21)

 

FlixTrain ES 64 U2-005 mit dem umgeleiteten FLX 1802 (Köln Hbf - Hamburg-Altona) in Ratingen West. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (13)

 

Ausgerechnet ES 64 U2-009 (182 509) wirbt auf ungarisch mit "EUROPA HATÁROK NÉLKÜL 25éve", für ein Europa ohne Grenzen, und baut derzeit genau diese wieder auf. Die Werbelok ist mit DGS 52516 (Heilbronn - Moers) in Düsseldorf-Rath unterwegs.  (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Werbelok (49)

 

MRCE-Disoploks ES 64 U2-099 und ES 64 U2-025 (182 599 + 182 525) mit GM 60236 aus Dortmund-Obereving bei Ratingen West. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
182 599 + 525 bei Ratingen

 

110 469 mit dem NX-Ersatzzug RB 24493 (Köln Hbf - Wuppertal-Oberbarmen) zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen-Schlebusch. (18.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Very British unterwegs (104)

 

110 469 mit dem NX-Ersatzzug RB 24493 nach Wuppertal-Oberbarmen bei Leverkusen-Schlebusch. (18.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Very British unterwegs (105)

 

Das "Zementaxi" in Form von RheinCargo 145 089 vor DGS 95484 (Holthausen/Ems - Köln-Eifeltor) in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Frühling (22)

 

Thalys 4341 als THA 9437 (Paris Nord - Essen) auf der Güterzugstrecke in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (14)

 

THA 9437 (Paris Nord - Essen) fährt durch Düsseldorf-Rath. Dem genauen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass justament hier die Begegnung mit dem ebenfalls umgeleiteten THA 9472 (Dortmund - Paris Nord) stattfindet. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (15)

 

Begegnung der beiden umgeleiteten Thalys-Züge THA 9437 nach Essen (rechts) und THA 9472 nach Paris Nord in Düsseldorf-Rath. (17.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (16)

 

44 607 (Bw Bebra) rollt mit einem Güterzug durch Hoheneiche zwischen Eschwege und Sontra. (12.08.1958) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
44 607 in Hoheneiche

 

ETA 177 101 macht sich im Bauzugdienst im Zuge der Elektrifizierungsarbeiten im Tal der Wupper nützlich. Wieder ein Bild, dass Carl Bellingrodt gemütlich vom Balkon seiner Wohnung aufnehmen konnte. Die S/W-Variante ist unter Bild-Nr. 50610 zu finden. (02.1963) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
ETA 177 101 in W-Unterbarmen 2

 

E 10 152 (Bw Köln-Deutzerfeld) fährt mit dem D 182 in Wuppertal-Oberbarmen ein. Damals konnte man umsteigefrei (!) von Wuppertal-Oberbarmen (Abfahrt 14.53 Uhr) bis Paris Nord fahren (Ankunft um 22.06 Uhr). Als der Zug im Juni 1966 aufgenommen wurde, fuhr er erst seit wenigen Tagen über die Wupperstrecke und nicht mehr durchs Ruhrgebiet. Die nicht vom Krieg zerstörte Häuserzeile mit den variantenreichen Fassaden dient bis heute als dankbare Fotostelle. Das Stellwerk "Ro" (= Rittershausen Ost) verweist auf die Bahnhofsbezeichnung bis 1930 und verschwand im Zuge des Dr-Stellwerksneubau Anfang der 1980er Jahre. Die Brücke der Rauentaler Bergstraße gab es erst seit wenigen Jahren und entstand im Zuge der Autobahnanbindung an die A 1 in Langerfeld. (06.1966) <i>Foto: Dr. Hans-Jürgen Vorsteher</i>
E 10 152 in Wuppertal

 

Die Aussichtstriebwagen der Deutschen Reichsbahn waren früher sehr beliebte Fahrzeuge. Meistens waren damit Erlebnistouren verbunden, die in jener Zeit für die meisten Menschen nicht auf der Tagesordnung standen. Dazu hatte man mit der Panoramaverglasung herrlichste Ausblicke auf die Landschaft. Es gab insgesamt fünf Fahrzeuge. Zwei fuhren - in Süddeutschland oder Österreich - unter Fahrdraht (ET 91 01/02, Baujahr 1935), die anderen drei waren Dieselfahrzeuge. Von den als VT 137 240 (Bj. 1935), 462 und 463 (Bj. 1939) bezeichneten Triebwagen ging auch einer im Krieg verloren, die anderen beiden kamen bei der DB als VT 90 500 und 501 zum Einsatz. Im bekanntesten Wintersportort des Sauerlandes ist der VT 137 240 auf großer Fahrt ins Nordhessische. Inwischen ist hier alles Geschichte. Nicht nur die Aussichts-Triebwagen wurden 1960 ausgemustert, auch die landschaftlich attraktive Bahnlinie Bestwig-Winterberg-Hallenberg-Alendorf (Eder) wurde in den 1960er Jahren im Südabschnitt Winterberg-Allendorf teilweise stillgelegt. Das für das Sauerland typische Schiefer verkleidete Bahnhofsgebäude von Winterberg fiel einer dilettanischen Städtebaupolitik der Kommune Winterberg zum Opfer, um für die Bobweltmeisterschaft 2015 ein gesichtsloses Etwas zu schaffen, was sich sarkastischerweise auch noch "Bürgerbahnhof" nennt. Wo früher die Bahn mit viel Ähstetik eine Atmosphäre zum Verweilen schaffte, sind heute nur noch sterile, auf Minimalfunktionen eingedampfte Bahnanlagen übrig. Insofern braucht man auch keine Aussichtstriebwagen mehr - wer will sich freiwillig die graffitiverschmierten, mit Lärmschutzwänden verschandelten oder völlig verkrauteten Bahnlandschaften heute noch anschauen?  (09.06.1937) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
Gläserner Zug (46)

 

Ein typisches Fotomotiv für die Bahn im Sauerland abseits städtischer Ansiedlungen findet man an der Bahnstrecke Finnentrop - Olpe. Beim Bau der Biggetalsperre mussten etliche alteingesessene Bewohner ihre angestammte Heimat verlassen und auch die Bahnstrecke zwischen Attendorn und Olpe musste in Teilen aufgelassen werden. Damals war es allerdings noch nicht an der Tagesordnung, diese Art von Vorhaben gleich zur Stilllegung der Strecke zu nutzen, sondern man baute eine neue Trasse um den See herum. Der Streckenneubau ging am 31. Mai 1964 in Betrieb. Hier ist eine Lok der BR 211 mit einem Nahverkehrszug nach Olpe unterwegs. Der Streckenast im Hintergund führte von Olpe über Bergneustadt nach Dieringhausen. (18.03.1979) <i>Foto: Rolf Behrens</i>
211 am Biggesee

 

Das Siegerland war altes Industrieland, was heute nur noch in geringem Maße sichtbar ist. Viele der großen Werke mussten schließen. Entlang der Bahnlinien liegende Betriebe hatten damals alle Gleisanschlüsse, teilweise mit ausgedehnten Gleisanlagen und eigenen Werkloks. Wenige Kilometer westlich vom Siegener Hauptbahnhof im alten Grenzbereich der Direktionen Wuppertal und Mainz (die es zum Zeitpunkt der Aufnahme beide nicht mehr gab) lag das Stahlwerk der Südwestfalen AG, wo sich die Betzdorfer 052 626 mit Vorspannlok 260 894 vom Bw Siegen nützlich machen. (08.1975) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
260 + 050 in Niederschelden

 

044 953 (44 953 vom Bw Betzdorf) vor dem nachmittäglichen N 6588 (Siegen - Betzdorf) bei Freusburg-Siedlung.  (08.09.1975) <i>Foto: Peter Schiffer</i>
044 953 bei Freusburg

 

Der Bahnhof Remscheid-Lennep war früher ein wichtiger regionaler Bahnknoten mit fünf Streckenästen. Bis 1960 gab es hier ein eigenständiges Betriebswerk, das bis zur Auflösung im Jahr 1964 zur Außenstelle des Bw Wuppertal-Langerfeld degradiert wurde. Heute ist die Bahnwelt im Remscheider Stadtteil sehr bescheiden geworden, die umfangreichen Rangier- und Abstellgleise wurden zurückgebaut, die abzweigenden Nebenbahnen sind alle stillgelegt. Anders war dies, als die Nebenstrecken ins Oberbergische noch betrieben wurden. Hierfür stand im Bahnhof Lennep ein eigener Bereich mit Kopfgleisen zur Verfügung, an deren nördlichem Ende, gleich neben dem Empfangsgebäude, eine Drehscheibe zum Umsetzen kurzer Loks erbaut worden war. In der Nachdampfära war es trotzdem selten, ein Fahrzeug diesem Areal zu erwischen, so wie hier den Steinbecker 795 372. (16.04.1972) <i>Foto: Wilfried Sieberg</i>
795 372 in Rs-Lennep

 

Nicht ohne ist die Steigung aus dem Lennetal nach Iserlohn hinauf, wo mit einer Dampflok schon bei kurzen Zügen Probleme auftreten konnten. So war es wohl nicht ungewöhnlich, dass gleich zwei pr. G 10 (Zuglok 57 1824 und Schiebelok 57 1642, beide vom Bw Letmathe) den P 1317 beim Haltepunkt Dechenhöhle am Haken hatten. Die heute noch überregional bekannte Dechenhöhle wurde am 10. Juni 1868 von zwei Eisenbahnarbeitern entdeckt, als ihnen ein Hammer in einen Felsspalt gefallen sein soll, der sich bei der Suche nach diesem Werkzeug bzw. beim Absprengen eines Felsstückes als Zugang zu der Tropfsteinhöhle entpuppte.  (05.04.1953) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
57 1824 am Hp Dechenhöhle

 

74 1067 (Bw Olpe) dampft mit P 1402 auf der Strecke Wennemen - Finnentrop beim Weiler Berge am Streckenzweig zwischen Wenholtshausen und Wennemen vorbei.  (13.10.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 1067 bei Wennemen

 

Hinter der Station Kräwinklerbrücke verließ die Strecke aus Wuppertal-Beyenburg das Tal der Wupper und führte bergauf weiter Richtung Radevormwald. Heute ist die Gegend von der Wuppertalsperre überflutet. 86 200 ist mit P 1082 nach Wuppertal im Gefälleabschnitt aus Radevormwald östlich des Wupperübergangs bei Kräwinklerbrücke unterwegs.  (20.04.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 200 in Krähwinklerbrücke

 

Im Streckenabschnitt zwischen Vollme-Ehringhausen und Halver rollt am 5. August 1938 der Personenzug 1082 auf seinem Weg von Brügge nach Wuppertal durch die oberbergische Landschaft. Zuglok ist 86 203 vom Bw Wuppertal-Steinbeck, das damals einige Maschinen dieser Baureihe aus Neuanlieferungen erhalten hatte. (05.08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
86 203 bei Ehringhausen

 

Mitten im Zweiten Weltkrieg fertigte Carl Bellingrodt diese Aufnahme in Freudenberg im Übergang vom märkischen Bergland zum Siegerland an. Nicht nur wegen der Benzinrationalisierung eine aufwändige, sondern mit Sicherheit auch eine nicht ganz ungefährliche Aktion, mit einer überdimensionalen Plattenkamera durch die Lande zu ziehen. Den P 1409 mit den “Donnerbüchsen” zieht die Einheitslok 86 505 vom Bw Dieringhausen (mit Kranzschornstein) durch die Gegend.  (21.08.1943) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
86 505 bei Freudenberg

 

Im Hönnetal an der Bahnstrecke zwischen Menden und Neuenrade ist 93 1051 (Bw Fröndenberg) mit P 1774 unterwegs. Im mittleren Teil der Strecke am Klusenstein gibt es diese interessanten Felspartien, die für Bahn und Straße im engen Tal kaum Platz ließen. Als eine der wenigen im Sauerland heute noch betriebenen Nebenstrecken war dieser Punkt auch immer ein Fotohalt bei zahlreichen Sonderfahrten wert.  (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1051 bei Klusenstein

 

Wegen "Bauarbeiten mit größeren Auswirkungen auf den Bahnverkehr der DB in NRW" gab es im April 2018 "baubedingte Fahrplanänderungen" auf der Strecke Köln - Düsseldorf, was nichts anderes hieß, als dass fast alle Fernzüge über die Güterzugstrecke Opladen - Immigrath - Hilden verkehrten, so wie hier der IC 2019 (Nordddeich - Stuttgart) mit 101 005. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (5)

 

101 027 mit dem umgeleiteten EC 8 (Zürich - Hamburg-Altona) auf der Güterzugstrecke bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (6)

 

Der PbZ 2471 (Dortmund - Frankfurt) gehört nicht zu den umgeleiteten Zügen, sondern verkehrt planmäßig über die Güterzugstrecke von Duisburg-Wedau nach Opladen. Anstatt der geplanten 181 211 erschien allerdings 115 459 mit dem Zug am Bü Po 38 bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
115 459 bei Immigrath

 

Die Baureihe 120 steht mittlerweile auf der Abschussliste bei DB-Fernverkehr. Umso erfreulicher, nochmals 120 143 vor dem über die Güterzugstrecke bei Immigrath umgeleiteten IC 2312 (Stuttgart - Hamburg-Altona) anzutreffen. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (7)

 

185 190 passiert mit EZ 51438 (Gremberg - Seelze) den Bahnübergang Po 38 bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
185 190 bei Immigrath

 

Der umgeleitete ICE 626 (Nürnberg - Dortmund) mit 403 021 auf der Güterzugstrecke bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (8)

 

Eine fünffach Schienenbus-Einheit der Vulkaneifelbahn als DPE 257 (Bochum-Dahlhausen - Gerolstein) bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
798 bei Immigrath

 

Auch der FLX 1805 (Hamburg - Köln) wurde über die Güterzugstrecke umgeleitet und passiert hier die Anrufschranke am Po 38 bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (9)

 

Hectorrail 241.002 und 241.010 vor DGS 41029 (Krefeld-Uerdingen - Melzo) bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Hectorrail bei Immigrath

 

RTS 221 105 mit dem Baustellendreck der Düsseldorfer Großbaustelle als DGV 25046 (Düsseldorf Hbf - Köln-Kalk Nord) bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
RTS 221 105 bei Immigrath

 

Auch der Thalys musste den Weg über die Güterzugstrecke nehmen: TGV 4321 ist hier als THA 9437 auf dem Weg von Paris Nord nach Essen bei Immigrath unterwegs. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (10)

 

Und der Gegenzug THA 9472 (Dortmund - Paris Nord) auf der Güterzugstrecke bei Immigrath. (14.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Baustellen-Umleiter (11)

 

Im Juli 1944 lief die gerade ein Jahr alte 52 6930 (WLF, 10.06.1943) im Baltikum auf eine Mine. Auch wenn zunächst nach dem Ende der Lok aussieht, schienen die Schäden doch nicht so groß gewesen zu sein, sie wurde erst im Juli 1975 beim Bw Zittau ausgemustert. Das Nachbargleis wurde offenkundig mit viel Handarbeit schon wiederhergestellt. (09.07.1944) <i>Foto: Privatfoto</i>
52 6930 im Baltikum

 

Vom harten Wintereinsatz ist 55 2758 in der Gegend von Minsk gezeichnet. Bei Temperaturen unterhalb von -20 Grad Celsius war im Winter 1941/42 kein geordneter Eisenbahnbetrieb mehr möglich. So hatte das Bw Minsk einen Lokomotivausfall von bis zu 90 % zu verzeichnen. Die Lok kehrte auch nicht mehr nach Deutschland zurück und wurde im Februar 1951 in der Sowjetunion ausgemustert. (1941) <i>Foto: Privatfoto</i>
Winter in der Ukraine (6)

 

Schon die Reichsbahn verwendete die heute noch geläufige Bezeichnung des "Behälterverkehrs" für das Versenden von Stückgütern in Fahrzeugen mit genormten Abmessungen, obwohl der Container noch nicht erfunden war. In der Güterabfertigung Hameln wartet die bekannte "Maggi-Würze", die in Aussehen und Geschmack an Sojasauce erinnert und sich zum Würzen von Suppen oder Eintöpfen eignet, auf die Verteilung mit dem Lkw. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Behälterverkehr

 

Der Bahnhof Nettersheim liegt an der Eifelbahn Köln – Euskirchen – Gerolstein – Trier. Das links sichtbare mechanische Stellwerk "Nnt" mit Schrankenbedienung wurde 1955 umgebaut und im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen am 26. März 2010 geschlossen und an das elektronische Stellwerk in Gerolstein angebunden. Seitdem ist der Bahnhof Nettersheim nicht mehr mit Bahnpersonal besetzt. Das denkmalgeschütze Bahnhofsgebäude wurde von der Gemeinde Nettersheim übernommen, restauriert und umgebaut. Im Erdgeschoss wurde ein "Kulturbahnhof" mit Galerieräumen eingerichtet. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Nettersheim

 

Ein Ausflugsdampfer auf dem Drewenzsee auf der Fahrt von Osterode in Ostpreußen kurz vor Pillanken. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Dampfer auf dem Drewenzsee

 

Ein Reihe Schmalspurloks ("GR" aus Babelsberg) werden als Reparationsleistungen in die Sowjetunion abtransportiert. Die Aufnahme entstand in Berlin, möglicherweise in Steglitz.  (1948) <i>Foto: Pressefoto ACME</i>
Reparationsleistungen

 

E 22 205 gehörte zu den fünf 1932 nachgelieferten Loks der Baureihe der BBÖ-Reihe 1670.1. Die Deutsche Reichsbahn zeichnete die Loks ab 1938 als E 22.2 (1670.1) um. Eine 1670.1 ging im Zweiten Weltkrieg verloren. Ab 1953 kehrte die ÖBB zur Ursprungsbezeichnung zurück. Die frisch umgezeichnete E 22 205 (ex BBÖ 1670.105) wurde vom DLA-Fotografen in Bludenz in Position gestellt. (15.09.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
E 22 205 in Bludenz

 

E 93 17 (Bw Ulm) mit einem Kohle-Ganzzug am Ende der Geislinger Steige kurz vor Amstetten. (08.07.1949) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 93 17 bei Amstetten

 

E 94 075 (Bw Regensburg) überquert mit P 1534 die Laaber bei Beratzhausen. (1954) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 94 075 bei Beratzhausen

 

E 94 141 (Bw Rosenheim) schleppt den ET 183 02 (ex LAG Nr. 502, Baujahr 1899) bei Prien ab. (1954) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 94 141 bei Prien

 

E 94 281 und E 44 068 befördern den P 2382 bei Wiesthal im Spessart. Die ersten zwei Wagen passen allerdings nicht so recht in die Wagengarnitur des Nahverkehrszuges. Auch die Vorspannlok war für den Zug aus betrieblicher Sicht sicherlich nicht erforderlich. (1960) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 94 + E 44 bei Wiesthal

 

Eisenbahnbefehlszüge beherbergten im Zweiten Weltkrieg Gefechtsstände mit einer Vielzahl von fernmeldetechnischen Einrichtungen. Solche mobilen Gefechtsstände hatten einen Qualitätsanspruch wie ortsfeste Hauptquartiere und dienten z.B. Feldmarschall Kesselring für die Einsätze der 2. Luftflotte. Entsprechend war der Aufwand groß, einen solchen Eisenbahngefechtsstand zu betreiben, wie dieses Bild eines getarnten Zuges während der sog. Mitteldon-Offensive der sowjetischen Truppen im Winter 1942/43 zeigt. Am 16.Dezember 1942 begann im Rahmen der Schlacht um Stalingrad eine Offensive der Roten Armee rund um Woronesh. Zwei große Offensiven im Bereich Ostrogozhsk-Rossosh und Woronesh-Kastornoje sollten die Erfolge der sowjetischen Truppen in der Schlacht um Stalingrad verstärken. Die Bilanz der Operation war die Vernichtung von fünfzehn deutschen Divisionen und die Gefangennahme von 86.000 deutschen, ungarischen und italienischen Soldaten und Offizieren. Im Verlaufe der Woronesh-Kastornojer Offensive wurden die Hauptstreitkräfte der 2. deutschen Armee, neun Infanteriedivisionen und zwei ungarische Divisionen zerschlagen. Am 25. Janaur 1943 wurde die Stadt Woronesh befreit. Was aus dem Eisenbahnbefehlszug wurde, ist nicht bekannt. (1942) <i>Foto: Privatfoto</i>
Eisenbahnbefehlszug

 

Insbesondere ab 1943 verschärften Partisanen in Rußland ihre Angriffe auf Eisenbahnlinien hinter der Front. Dadurch konnte die sowjetische Luftwaffe gezielter eingreifen, in dem sie aufgestaute Züge vor den Sprengstellen bombardierte. So geschehen am 4. Mai 1943 in Orscha, als 300 Wagen mit Rüstungsmaterial ausbrannten. Im April 1943 gab es 626 Anschläge auf Schienenwege, besonders auf der Strecke Minsk - Gomel. Allein für die Wiederherstellung der Besedbrücke brauchten deutsche Pioniere anschließend 12 Tage, ohne dass in diesem Zeitraum Transporte über die wichtige Strecke stattfinden konnten. Im Mai 1943 zählte die Heeresgruppe Mitte 765 Anschläge. Allein zwischen Gomel und Shlobin beschädigten Partisanen bei 69 Sprengungen 35 Lokomotiven und 106 Waggons. Im Juni 1943 gab es 841 Anschläge, bei denen 298 Lokomotiven, 1222 Wagen und 44 Brücken unbrauchbar gemacht wurden. Eine von ihnen war auch diese pr. G 8.1, die es bei Gomel erwischte. (1943) <i>Foto: Privatfoto</i>
Partisanenanschlag (26)

 

01 154 war eine von fünf Lokomotiven der Baureihe 01, die einen Heinl-Mischvorwärmer erhielten. Hier wartet die Würzburger Maschine im Vorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs auf ihren nächsten Einsatz.  (1955) <i>Foto: Joachim Claus</i>
01 154 in Frankfurt

 

Die erste Neubaulok der Baureihe 50.40 (50 4001) der Deutschen Reichsbahn beim Fototermin auf dem Werkshof des VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg. Mit der Ablieferung der letzten Lok dieser Baureihe (50 4088) am 28. Dezember 1960 endete der Bau von Regelspurdampfloks in Deutschland.  (1957) <i>Foto: LKM/Slg. Erich Preuß</i>
50 4001 der DR

 

Zwei badische VI b quälen sich über das neue Ravennaviadukt das Höllental hinauf. Wegen gestiegener Anforderungen auf der Höllentalbahn – schwerere Lokomotiven und höhere Geschwindigkeiten – wurde ab 26. August 1926 die heutige Ravennabrücke, ein gemauertes Steinviadukt mit neun Bögen und einer Bogenweite von 20 m, realisiert und damit auch die Strecke begradigt und um 38 Meter verkürzt. Die neue Brücke wurde 36 Meter hoch, 224 Meter lang und überwindet eine Steigung von 12 Metern. Die Pfeiler mussten teilweise bis zu 30 Meter tief im Boden verankert werden.  (1928) <i>Foto: RVM</i>
Ravennaviadukt (2)

 

Mitten im Ersten Weltkrieg entstand die sog. "Kronprinz-Wilhelm-Brücke" zwischen Engers und Urmitz, die militär-strategische Gründe hatte. Der 180 Meter lange Brückenbogen war zum Zeitpunkt seiner Erstehung im Jahr 1918 der größte aller Rheinbrücken. Offiziell wurde die Brücke, deren Bau im Jahr 1916 begann, im August 1918 eingeweiht, spielte aber für den Verlauf des Ersten Weltkrieges, der im November 1918 endete, keine Rolle mehr. Am Morgen des 9. März 1945 wurde die Brücke durch deutsche Pioniere am Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengt. Sie war die einzige, die von den drei strategischen Brücken (neben Hindenburgbrücke bei Bingen und Ludendorff-Brücke bei Remagen) nach dem Zweiten Weltkrieg in veränderter Form wieder aufgebaut wurde.  (1930) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Engers

 

Der Bau der Maxaubahn 1862 machte es notwendig, eine neue Brücke für den Eisenbahnverkehr zu errichten, welche die Maxaubahn Karlsruhe–Maxau mit einer neugeschaffenen Zweigstrecke der „Pfälzischen Maximiliansbahn“ Winden–Wörth–Maximiliansau verband. Erstmals in Europa wurde diese gemischte Eisenbahn- und Straßenbrücke als Schiffbrücke ausgeführt. Das Bauwerk hatte eine Gesamtlänge von 363 m, wovon 234 m auf die eigentliche Brücke und 129 m auf die beiden Zufahrtsrampen entfielen. Sie bestand aus 34 Pontons, auf denen 12 Fahrbahnjoche montiert waren. Sechs der Fahrbahnjoche konnten für die Durchfahrt von Schiffen ausgefahren werden. Die Fahrbahn war durch das mittig geführte Gleis der Eisenbahn in zwei Fahrspuren unterteilt. Je nach Wasserstand des Rheins variierte die Höhe der Brücke gegenüber dem Ufer, wodurch sich auch die Neigung der Brückenauffahrten änderte. Bei Eisgang auf dem Rhein musste die Schiffbrücke aus Sicherheitsgründen abgebaut und in den Hafen geschleppt werden. Erst 1938 wurde sie durch eine feste Brücke ersetzt. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Maxauer Schiffsbrücke (2)

 

Noch ist die alte Schiffsbrücke bei Maxau in Betrieb, der Neubau wartet aber schon auf seine Fertigstellung. Die technischen und betrieblichen Unzulänglichkeiten der Schiffbrücke – Behinderung der Schifffahrt, geringe Tragfähigkeit und aufwändige Betriebsführung – führten in den 1930er Jahren zum Bau der ersten festen Brücke bei Maxau. Die Einweihung des neuen Bauwerks konnte am 17. Januar 1938 (Straßenbrücke) bzw. am 3. April 1938 (Eisenbahnbrücke) gefeiert werden. Die neue Brücke besaß einen Mittelpfeiler, der das Bauwerk in zwei Brückenfelder von 175 m und 117 m Länge teilte. Am 21. März 1945 traf eine amerikanische Artilleriegranate die Brücke und löste dadurch die von Deutschen vorbereitete Sprengung der Brücke aus. Interessant ist auch der Umstand, dass die bayr. D VI hier einen Schnellzug über die Brücke befördert. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Maxauer Schiffsbrücke (3)

 

Parallel zur Maxauer Rheinbrücke existierte im Zuge der "Pfälzischen Ludwigsbahn" (Heidelberg–Schwetzingen–Speyer) eine weitere Schwimmbrücke über den Rhein. Auf der Fahrt von Speyer nach Lußhof wurde die bayr. D VI (98 7502) mit P 1042 vor der Kulisse des Doms unmittelbar an der Brückenauffahrt angetroffen.  (17.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
98 7502 in Speyer

 

Reisende in einem "bestellten" (reservierten) 3. Klassewagen, der zudem von einem Nichtraucher in einen Raucherwagen umgezeichnet wurde. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Reisen in der 3. Klasse

 

Blick von der Homannbrücke auf das 1908 neu errichtete Bw Wuppertal-Vohwinkel von Osten her. Die dort beheimatete 78 128 zieht gerade vor, um anschließend unter der Bekohlungs- und Besandungsanlage ihre Vorräte ergänzen, den Aschkasten auzuschlacken, die Rauchkammer zu reinigen und vor der Drehscheibe Wasser zu fassen.  (08.1959) <i>Foto: Wolfgang R. Reimann</i>
78 128 im Bw Wt-Vohwinkel (2)

 

Die bei GM gefertigte Lok 1818 (Typ MRS-1) der US-Army wurde so modifiziert, um europäischen Normen zu erfüllen. Sie wurde nach Deutschland versendet und war zunächst in Aachen stationiert. Dort wurde sie nicht nur von der US-Armee genutzt, sondern auch als Demonstrationsobjekt für General Motors. Die US-Armee bat die Deutsche Bundesbahn zu testen, inwieweit die MRS-1 den Anforderungen der DB entsprachen. Dieses Angebot der US-Armee passte der DB, hatte sie doch jetzt die Möglichkeit eine große Diesellok im täglichen Einsatz auf ihrem Netz zu testen. Die DB hoffte, Informationen über den Kraftstoffverbrauch einer solchen Lokomotive in verschiedenen Einsatzarten zu erhalten. Vom 14. Januar 1953 bis zum 18. September 1953 war die Lokomotive im Bw Frankfurt-Griesheim stationiert. Die 1818 war parallel zu einer Dampflokomotive im Einsatz, z.B. zog sie den F 3/F 4 ("Merkur") von Frankfurt/M nach Hamburg-Altona und zurück. In diesem Fahrplan wurde die MRS-1 mit den Dampflokomotiven der Baureihen 03.10 und 05 verglichen. Nach den umfangreichen Tests bevorzugten deutsche Ingenieure Diesellokomotiven jedoch Loks mit diesel-hydraulischen Antrieb. Das Bundesbahn-Versuchsamt in Minden führte auch Vergleichstests auf der Strecke Lehrte-Isenbüttel durch, verglichen wurde die MRS-1 mit den Baureihen 03, 23 und 50. Im Rangierdienst wurde sie mit der Baureihe 55.25 verglichen. Weitere Tests wurden auf der Spessartrampe zwischen Laufach und Heigenbrücken durchgeführt, bei diesen Tests zog die MRS-1 die Schnellzüge D 403/D 404 und F 55/F 56 ("Blauer Enzian") zwischen München und Hamburg-Altona. Die Tests erwiesen sich hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs als positiv, dieser war im Einsatz geringer als der vergleichbarer Dampflokomotiven. Ebenso war diese Lokomotive in der Lage, ein breites Einsatzfeld abzudecken. Direkt nach den Tests in Deutschland, wurde die 1818 anschließend zunächst ein halbes Jahr in Frankreich (u.a. tägliche Laufleistung von 924 km), dann in Belgien getestet.  (1953) <i>Foto: Rössing-Winkler</i>
US-Army 1818

 

Seit 2018 ist ein neuer Player im Fernverkehr auf Deutschlands Schienen unterwegs: Fünf Jahre nach Start der FlixBusse in Deutschland feiert FlixMobility Premiere auf der Schiene. Seit 24. März 2018 fährt der „FlixTrain“ auf der Strecke Hamburg – Essen – Düsseldorf – Köln im Linienbetrieb. Ab Mitte April folgen weitere grüne Züge auf der Linie Stuttgart – Frankfurt – Hannover – Berlin. Auf Grund eines Brückenneubaus war die Strecke Essen - Duisburg in den NRW Osterferien komplett gesperrt, sodass sowohl Nah- als auch der Fernverkehr u.a. über die Köln-Mindener Strecke umgeleitet wurden. Auch der Flixtrain musste so auf seinen Weg nach Köln seinen Weg über Altenessen - Oberhausen wählen und wurde bei Essen-Dellwig abgepasst. (07.04.2018) <i>Foto: Marcus Henschel</i>
FlixTrain (1)

 

181 211 mit dem Mini-PbZ 2470 (Frankfurt - Dortmund) zwischen Haan und Gruiten. (13.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
181 211 bei Gruiten

 

204 347 der Muldental-Eisenbahnverkehrsgesellschaft (Glauchau) mit DGV 92355 (Hagen Hbf - Bad Münster a.St.) bei Haan-Ellscheid. (13.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
204 347 bei Haan

 

Durch die ersten zarten Frühlingsboten schiebt 110 469 den NX-Ersatzzug RB 24428 (Wuppertal-Oberbarmen - Köln Hbf) bei Haan vorbei. (13.04.2018) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Very British unterwegs (103)

 

Tw 2 der Waggonfabrik Fuchs auf der Linie 9 (Rohrbach Ortenauer Straße – Christuskirche – Hauptbahnhof – Chirurgische Klinik [ab 1959 bis Bunsengymnasium]) in Heidelberg. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (68)

 

Ein Bekannter von Helmut Röth war als Schaffner auf der Linie 9 unterwegs und präsentiert sich hier in kompletter Ausrüstung mit Billet-Tasche für die Fahrscheine am Schultergut, Münzwechsler (sog. Galoppwechsler), Pfeife und Fahrkartenzange. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (69)

 

Tw 49 der Straßenbahn Heidelberg besaß zwei unterschiedliche Führerstände. Hier die Seite mit dem alten (originalen) Führerstand. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (70)

 

Und die Gegenseite des Tw 49 mit dem modernisierten Führerstand. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (71)

 

Detailaufnahme des Drehgestelles von Tw 49. Darüber das Wappen von Heidelberg: Ein auf schwarzem Hintergrund auf einem grünem drei hügeligem Berg stehender goldener Löwe mit roten Klauen, roter Zunge und roter Krone. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (72)

 

Straßenbahnversammlung mit den Tw 21, 4, 20 und Tw 49 im Hintergrund. Zwischen 1956 und 1963 hatte das Straßenbahnnetz von Heidelberg mit einer Streckenlänge von 45,2 km Länge seine größte Ausdehnung. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (73)

 

Tw 20 der Straßenbahn Heidelberg. Auch in Heidelberg hatte die Straßenbahn seit den 1950er Jahren mit dem Nimbus eines Verkehrshindernisses zu kämpfen. Die Straßenbahn galt als nicht mehr zeitgemäß und hinderte die Autofahrer nur an einer schnellen Fahrt durch die Stadt. So verhinderte damals der in den städtischen Amtsstuben und in der Autofahrerlobby herrschende Anti-Straßenbahn-Zeitgeist eine wirksame Trennung von Bahn und Autoverkehr, insbesondere auf den eingleisigen Außenlinien. Untermauert wurde dies von fragwürdigen Verkehrsgutachten, die eine totale Umstellung der Straßenbahn auf Bus forderten, ohne dabei zu bedenken, dass der Bus, ohne eigene Fahrspuren zu haben, genau so im Stau der Autos stehen würde wie die Straßenbahn ohne eigenen Gleiskörper. Immerhin hat man sich heute eines besseren besonnen und zur Verbesserung des Nahverkehrsnetzes in Heidelberg das sog. "Mobilitätsnetz Heidelberg" ins Leben gerufen. Mehrere Kilometer Straßenbahngleise sollen neu verlegt werden. So soll Heidelbergs neuester Stadtteil Bahnstadt dann durch zwei Straßenbahnlinien (und eine Buslinie) erschlossen werden. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Straßenbahn Heidelberg (74)

 

OEG Tw 32/31 (MAN/Siemens, Baujahr 1903) mit Tw 49/50 (Gastell/Siemens, Baujahr 1925) als Ganzzug an der Haltestelle Heidelberg-Bismarckstraße. (22.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
OEG in Heidelberg (4)

 

38 3202 (Bw Mannheim) passiert mit P 2922 das Einfahrsignal von Heidelberg-Karlstor. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
38 3202 bei Heidelberg

 

38 3032 (mit einem Ostergruß auf dem Windleitblech) am Karfreitag des Jahres 1959 auf der seit 15. September 1958 zweigleisig wiederhergestellten Neckarbrücke bei Neckargemünd. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
38 3032 bei Neckargemünd

 

50 1925 (Bw Mannheim) mit der Würzburger 01 124 vor E 580 (Hof - Kaiserslautern) am Hinterburgtunnel vor der Kulisse der Burgruine Schadeck bei Neckarsteinach. Für Karfreitag herrscht auf der Bundesstraße 45 gähnende Leere, lediglich zwei Fußgänger und ein Motoroller sind dort unterwegs. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
50 + 01 bei Neckarsteinach

 

Die noch mit Wagnerblechen ausgerüstete 50 576 vom Bw Heidelberg mit dem am Karfreitag 1959 verkehrenden Vorzug (EvZ) zum E 519 (Mannheim - Würzburg), bestehend aus B3yg-Wagen (!), am Neckar bei Neckargemünd. Der Seitenschuss des Zuges war wegen völliger Bewegungsunschärfe leider nicht vorzeigbar. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
50 576 bei Neckargemünd

 

Für den Hauptzug des E 519 (Pirmasens - Würzburg) mit der Würzburger 01 154 reichte trotz der Entfernung über den Neckar die Verschlusszeit ebenfalls nicht aus, sodass sie leicht bewegungsunscharf daherkommt. Auch sie trug einen damals durchaus üblichen Osterguß am Windleitblech. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
01 154 bei Neckargemünd (1)

 

Nachschuss auf den E 519 nach Würzburg mit 01 154 (Bw Würzburg) am Neckar bei Neckarsteinach. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
01 154 bei Neckargemünd (2)

 

38 3032 hat mit P 2361 soeben den Bahnhof Neckargemünd verlassen und überquert nun die Bammentaler Straße (Bundesstraße 45), um gleich in den Reichensteintunnel einzufahren. Links (gerade nicht mehr auf dem Bild sichtbar) verläuft die Elsenztalbahn nach Bad Friedrichshall.  (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
38 3032 bei Neckargemünd

 

39 025 (Bw Stuttgart) mit E 4894 (Heidelberg - Heilbronn - Stuttgart) kurz hinter dem Abzweig von der Neckartalbahn auf die Elsenztalbahn bei Neckarsteinach. (27.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
39 025 bei Neckargemünd

 

E 10 110 (Bw Heidelberg) mit D 476 (Westerland - Basel Bad. Bf) am Karsamstag 1959 bei Heidelberg-Wieblingen. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
E 10 110 bei Heidelberg

 

E 10 182 (Bw Heidelberg) mit P 3230 auf dem mehrgleisigen Abschnitt zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Heidelberg-Wieblingen. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
E 10 182 bei Heidelberg

 

Blick in das alte Bw Mannheim Rbf, wo noch die dort stationierte 44 1370 vermeintlich die Szenerie beherrscht, aber die neue Traktion in Form der E 40 auch schon Einzug gehalten hat. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
Bw Mannheim Rbf

 

Die nach einem Unfall abgestellte 50 2689 (MV) im Bw Mannheim Rbf. Die Lok wurde allerdings erst am 13.08.1964 z-gestellt und am 01.09.1965 ausgemustert. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
50 2689 im Bw Mannheim Rbf (1)

 

Die beschädigte Unfalllok 50 2689 im Bw Mannheim Rbf. Die Lok hatte am 21. Juni 1955 einen Henschel-Mischvorwärmer der Bauart MVR erhalten. Er besteht aus einem in den Rauchkammermantel eingeschweißten Kasten, der durch ein Entlüftungsrohr mit der Außenluft verbunden ist. Der Lokabdampf wird in eine im Vorwärmer unter Wasser angeordnete Mischdüse geleitet und heizt das Speisewasser auf. Die Aufheizung erfolgte, sobald mit offenen Regler gefahren wurde. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
50 2689 im Bw Mannheim Rbf (2)

 

In Mannheim-Rheinau traf Helmut Röth die 51 Jahre alte 92 213 an, die am Karsamstag 1959 nicht mehr viel zu tun hatte. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
92 213 in Mannheim

 

Auch 94 620 (Schwartzkopff, Baujahr 1914) hatte sich schon in die Osterpause abgemeldet, aufgenommen in Mannheim-Rheinau. Sie steht zwar noch unter Dampf, zwei Monate später ging ihr Feuer aber für immer aus (z-Stellung am 20.05.1959), am 16.12.1959 wurde sie ausgemustert. (28.03.1959) <i>Foto: Helmut Röth *</i>
94 620 in Mannheim-Rheinau